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Häufig gestellte Fragen

Welche Kinder besuchen diese Schule?

Kinder aus der Unterneukirchen und der Umgebung, aber auch aus dem weiteren Umland.

Kinder, die in dem entsprechenden Kalenderjahr schulpflichtig werden. Ebenso werden Kinder ab dem fünften Lebensjahr aufgenommen, wenn sie selbst dies wollen und ihre Entwicklung dies zulässt.

Quereinsteiger aus den Lernstufen 1 - 9 nach Absprache mit der Schulleitung und der entsprechenden Lehrkraft, in deren Klasse der Schüler wechseln soll (wenn die Schülerzahl es zulässt). Hinzu kommt eine Hospitation (Probeunterricht), die diese Entscheidung unterstützt.

Die Montessori-Schule ist eine Schule für alle Kinder!

 

Wie sind die Lehrer ausgebildet?
Studium für das Lehramt an einer Universität, 1. und 2. Staatsexamen sowie die anerkannte Lehramtsbefähigung für den Freistaat Bayern.

Ausbildung in der Montessori-Pädagogik (i.d.R. Montessori-Diplom) Lehrkräfte, die ihre Kompetenzen aus dem Studium der Naturwissenschaften, den Umweltwissenschaften, der Musik, den Sprachen, den Künsten, dem Handwerk und dem Berufsleben beziehen.

 

Wie wird der Leistungsstand der Kinder dokumentiert?
Die Eltern können sich in individuellen Elterngesprächen, Elternsprechtagen oder aus besonderem Anlass durch die Hospitation im Unterricht selbst über den Leistungsstand ihrer Kinder informieren.

Pro Halbjahr wird eine schriftliche, permanente Leistungsdokumentation durch den Lehrer erstellt, in der die Leistungen des Kindes in den einzelnen Fächern und die Tätigkeit mit Material detailliert beschrieben werden. Die Kinder erhalten jeweils zum Halbjahr eine verbale Einschätzung ihrer Arbeit. In den Sekundar-Lernstufen erhalten die Schüler zusätzlich Rückmeldebögen zu ihren schriftlichen Arbeiten, die auch den Eltern zur Kenntnis gegeben werden.
Die Kinder führen ein Lerntagebuch. Durch ständiges, intensives Beobachten der Kinder sammeln die Lehrkräfte Fakten und Eindrücke über die Entwicklung des Kindes. Das Lerntagebuch gibt den Eltern Auskunft über die Fähigkeiten und den jeweiligen Lernzuwachs ihrer Kinder (manche Schulen verwenden den Begriff Pensenbuch oder neuerdings Portfolio).

 

Dürfen die Kinder wirklich tun, was sie wollen?
Die Freiheit der Kinder bezieht sich auf die Auswahl der Aufgaben, die Wahl der Mittel um sie zu lösen und die soziale Arbeitsform (allein, im Team usw.). Ansonsten gibt es hier, wie überall, Regeln, die beachtet und eingehalten werden müssen. Vor allem: Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt! Das heißt, während der Arbeit hat jedes Kind das Recht auf störungsfreies Lernen.

Wenn Kinder mehr Unterstützung und Struktur benötigen, kann ein Plan für die Freie Arbeit in Tages- und Wochenform hilfreich sein, was aber individuell abgestimmt wird. Allzu einseitige Beschäftigungen, z.B. nur mit Mathematik, bedürfen der Beobachtung und Interpretation und passender Angebote. Seinen Neigungen folgend kann allerdings jedes Kind vertieft in seine favorisierten Lerngebiete einsteigen, da sämtliche fortführenden Materialien über seine eigene Lernstufe hinaus dem Kind jederzeit zur Verfügung stehen.

Müssen die Kinder Hausaufgaben machen?
Die Kinder sollten grundsätzlich das selbständige Arbeiten lernen. Sie lernen, selbstverantwortlich mit dem Faktor Zeit umzugehen. Unterstützt werden sie darin von den Lehrkräften. Die Zeit zu Hause dient der Erholung und dem Spiel. Sie ist in der ersten/zweiten Klasse größtenteils frei von Hausaufgaben im üblichen Sinn.

Natürlich werden von der Lehrkraft einzelnen Kindern, teilweise auch in freiwilliger Form, Hausaufgaben übertragen werden, wenn dies für das Weiterkommen des Kindes förderlich erscheint. In der gesamten Grundschulzeit sollen "Denk dran"- und "Mitbring"-Aufgaben das Verantwortungs- und Zuverlässigkeitsgefühl der Kinder schulen.

Verlieren die Kinder nicht den Kontakt zur Dorfgemeinschaft bzw. ihrem Stadtviertel?
Die Entscheidung, eine andere Schule zu besuchen, schafft im ersten Augenblick sicherlich ein Gefühl von Trennung. Erfahrungsgemäß wird der Kontakt aber nicht verloren, sondern lediglich verändert; ein Kind, das in der Gemeinschaft gut integriert ist, pflegt meistens weiterhin die ihm wichtigen Beziehungen. Der Besuch einer anderen Schule kann dann positiv als die Erweiterung des Lebensraumes und die Möglichkeit von neuen Kontakten erlebt werden.

Muss ich mein Kind von der bisherigen Schule abmelden?
Wenn feststeht, dass das Kind die Montessori-Schule besuchen wird, muß bei der bisherigen Schule abgemeldet werden. Dies kann durch einfache Erklärung der Eltern bei der Schulleitung der örtlich zuständigen Schule oder bei der weiterführenden Schule ab Lernstufe 5 geschehen.

Das gilt auch für die Kinder, die vor der Einschulung stehen.

Wann kann das Kind nach der 4. Klasse an weiterführende Schulen übertreten?
Mit der Ausstellung eines Notenzeugnisses und einer Empfehlung des Lehrers bzw. Schulleitung nach gründlicher Beratung zwischen Kind, Eltern und Pädagogen ist ein Übergang problemlos möglich.

Welche Möglichkeiten stehen einem Kind nach 9 Jahren an der Montessori-Schule offen?
Der Montessori-Hauptschulabschluß entspricht dem Realhauptschulabschluß. Danach ist bei entsprechender Eignung ein freiwillig 10. Jahr mit einem anerkannten mittleren Bildungsabschluß möglich.

 

Wer bezahlt die Schule?
Die Montessori-Schule Unterneukirchen ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft. Der Träger ist der Montessori-Verein Unterneukirchen e.V. Die Schule erhält für Investitionen und den laufenden Betrieb Zuschüsse vom Freistaat Bayern. Für jedes Kind wird ein Schulgeld bezahlt - mehr hierzu finden Sie auf dieser Website unter "Schule"/"Finanzen".

Was erwartet Eltern, die ihr Kind an unserer Schule haben?
Es ist für alle, Schüler, Eltern und Lehrkräfte, von größter Bedeutung, dass die neuen Eltern den Einstieg ihres Kindes in die Schule auch als ihren Einstieg in einen neuen Lebensbereich betrachten. Je mehr sich die Eltern aktiv mit der Entwicklung ihres Kindes auseinandersetzen, desto erfolgreicher kann die Montessori-Pädagogik ihre Früchte tragen. In erster Linie wird von den Eltern engagierte und motivierte Teilnahme am Gesamt- geschehen erwartet.

Darüber hinaus existieren ganz konkret zu leistende Beiträge.

Zeitliche Beiträge:

* Monatliche Klassenelternabende
* Regelmäßige Elterngespräche
* Intensive Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern ist ausdrücklich erwünscht
* Die Mitarbeit in den Gremien der Elterninitiative (Vorstand, Elternbeirat und Arbeitsgruppen) ist ebenso erwünscht.

Zusätzliche finanzielle Beiträge:
* Kosten für die Klassenfahrten
* Unkostenbeiträge für Busfahrten, Papiergeld usw. in üblicher Höhe